Wie man Menschen zu Papier bringt

„Mit Gunst von wegen´s Handwerk“

Dieser traditionelle Papiermacherspruch bringt zum Ausdruck, dass es sich bei der Tätigkeit des Papiermachens nicht lediglich um die Tätigkeit eines Handwerkes, sondern vielmehr um die eines Künstlers handelt.

Bereits im 17. Jahrhundert war zu lesen:

„Dass die löbliche Papiermacher-Kunst in die Klasse der nötigen und nützlichen Künste mit zu zählen, wird weiter keines Beweises gebrauchen, ja es scheinet, als ob sie vor vielen anderen den Vorzug verdiene, weil ohne die Selbe alle anderen Künste nicht würden so hoch gestiegen sein." (Beyer 1735)